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Welcher Neoprenanzug zum Schwimmen?

Viele Schwimmer möchten gerne einen Neoprenanzug kaufen, denn für die Triathleten mit der schlechten Wasserlage ist dies ein beliebtes Hilfsmittel. Der Anzug funktioniert im Prinzip wie eine Schwimmhilfe und es werden Beine und Hüften angehoben, ohne dass dafür etwas getan werden muss. Das Schwimmen mit dem Neoprenanzug kann sich deutlich von dem Schwimmen ohne unterscheiden. Auch mit dem Anzug muss das Schwimmen jedoch geübt werden und dann kann es auch am Wettkampftag zu Vorteilen kommen. Wer sich einen Neoprenanzug besorgen und damit schwimmen möchte, kann von vielen Vorteilen profitieren. Es ist dann weniger Beinschlag notwendig, es gibt die leichte Kompression, gegen Kälte mehr Isolation, den reduzierten Wasserwiderstand und mehr Auftrieb.

 

Weshalb zum Schwimmen den Neoprenanzug besorgen?

Umso schlechter die Kraultechnik ist, umso mehr wird von dem Neoprenanzug profitiert. Umso schlechter die Kraultechnik ist, umso schlechter ist die Wasserlage. Bei der schlechten Wasserlage gibt es zudem den frontalen Wasserwiderstand, der zu überwinden gilt. Wenn dies wegfällt, muss weniger Kraft für das Vorwärtskommen aufgewendet werden. Bei einem gleichen Krafteinsatz ist der große Vorteil, dass die Schwimmer dann schneller vorwärts kommen. Im Triathlon ist der Neoprenanzug für das Schwimmen konzipiert. Die Oberflächenbeschichtung kann den Wasserwiderstand reduzieren, der sonst auf dem Stoff von einem Schwimmanzug oder der Haut erzeugt wird. Wer sich einen Neoprenanzug kaufen möchte, der kann sich damit einen kleinen Geschwindigkeitsvorteil verschaffen. Für das gleiche Schwimmtempo wird damit der Kraftaufwand deutlich verringert. Mit der verbesserten Wasserlage wird auch der Frontalwiderstand im Wasser reduziert. Im Triathlon werden als Neoprenanzüge fast überwiegend Nassanzüge genutzt.

Dies bedeutet, dass auch Wasser in den Anzug hineinläuft. Zwischen der Haut und dem Material bildet sich ein dünner Wasserfilm. Nachdem die Hauttemperatur damit erwärmt wird, werden die Schwimmer auf diese Weise warmgehalten. Zu beachten ist, dass der Kälteschock bei dem ersten Wasserkontakt noch immer besteht. Gegen die Wassertemperaturen sind auch Füße, Hände und Gesicht nicht geschützt. Am besten wird der Körper immer rechtzeitig bei dem Schwimmstart mit der Temperatur des Wassers vertraut gemacht.

Weshalb ist der Neoprenanzug noch für das Schwimmen geeignet?

Viele möchten deshalb einen Neoprenanzug besorgen, weil das Gewebe dem Wasserwiderstand dann nicht mehr direkt ausgesetzt ist. Die Anzüge sitzen eng wie die zweite Haut und damit sind Muskulatur und Gewebe weniger den Vibrationen durch das Wasser und die Bewegung an sich ausgesetzt. Dies führt oft zu der später einsetzenden oder geringeren Ermüdung. Die Anzüge sitzen dann sehr eng und damit gibt es auch den niedrigen stabilisierenden Effekt wie das schwache Korsett. Ist Körperspannung nicht vorhanden oder schlecht, dann werden die Bewegungen an sich stabiler. Zwar ist der Effekt nur gering vorhanden, doch es gibt ihn. Wer sich einen Neoprenanzug kaufen möchte, der benötigt weniger Beinschlag. Dennoch ist der Beinschlag sehr wichtig und sollte nicht vernachlässigt werden. Selbst der beste Neoprenanzug enthebt die Schwimmer nicht der Pflicht, dass an der Kraultechnik gearbeitet wird.

Die Wasserlage sollte durch Kopfhaltung, Körperspannung und Gewichtsverlagerung hergestellt werden. Die Schwimmer müssen die Armzüge nach vorne durchführen und benötigt werden die Rotation, die Körperspannung und die Streckung. Das Gleichgewicht sollte unterstützt werden und die Ausweichbewegung sollte reduziert werden. Der Neoprenanzug kann die Arbeit nicht abnehmen und die Ausweichbewegungen finden immer statt, nachdem das Wasser kein totes Element ist. Es werden umso mehr Ausweichbewegungen gemacht, je schlechter die Kraultechnik ist.

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